Ausgangslage
Ein rundes Jubiläum ist für ein Krankenhaus mehr als ein Anlass zum Feiern — es ist eine Gelegenheit, nach innen zu wirken. Bei 828 Mitarbeitenden besteht die eigentliche Herausforderung darin, dass sich möglichst viele in einem einzigen Film wiedererkennen, statt dass nur die Führungsebene zu Wort kommt. Gefragt war eine Dokumentation, die das Gefühl von Zusammenhalt über alle Stationen und Berufsgruppen hinweg sichtbar macht.
Vorgehen
Statt eines durchinszenierten Jubiläumsfilms mit Geschäftsführungs-Statements stand der Klinikalltag selbst im Mittelpunkt — persönliche Eindrücke und Stimmen aus unterschiedlichen Abteilungen, eingefangen dort, wo gearbeitet wird. Diese Nähe zu Menschen im echten Arbeitsumfeld, ohne sie aus ihrem Alltag herauszulösen, ist genau die Stärke, die ich aus 15 Jahren Dokumentarfilm-Erfahrung mitbringe.
Mit 20 Minuten Länge bekam der Film bewusst mehr Raum als ein klassischer Imagefilm — genug, um mehrere Perspektiven nebeneinander stehen zu lassen, ohne sie zu verkürzen.
Ergebnis
Die Dokumentation wurde zum zentralen Element der internen Jubiläumsfeier und zeigt bis heute, wie aus 828 Einzelpersonen ein gemeinsamer Klinikalltag wird — ein Film, der weniger für die Außenwirkung gedacht war als für die eigene Belegschaft.